Archive for Eisenbahnhistorie

Erschienen am November 2012: Das Buch „Die Sülztalbahn – Geschichte und Geschichten der StreckeKöln – Bergisch Gladbach – Rösrath – Untereschbach – Immekeppel – Lindlar“

Buchcover Die Sülztalbahn

Buchcover Die Sülztalbahn

Sülztalbahn“ – dieser Begriff besitzt im Bergischen Land beinahe schon einen mystischen Klang. Obwohl die einst rund 50 Kilometer lange Eisenbahnstrecke nur noch in Fragmenten vorhanden ist, fährt die Strecke unter dem Begriff „Sülztalbahn“ in den Herzen vieler Menschen weiter unter Volldampf. Viele Bewohner fuhren damit zur Schule, zur Arbeit nach Köln oder zum Einkaufen in den Nachbarort. Dabei gibt es die „Sülztalbahn“ offiziell eigentlich nicht. Offiziell hieß die Eisenbahnstrecke nach ihrer Fertigstellung „Köln — Lindlar“ und war von Kalk-Süd über Köln-Mülheim, Köln-Dellbrück, Bergisch Gladbach und Rösrath bis Lindlar in mehrere Betriebsabschnitte unterteilt. Den Rest des Beitrags lesen »

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In den Herzen noch unter Volldampf – Buch über Sülztalbahn in Arbeit

Stillgelegt: Letztes Gleisfragment vor dem Bahnhof Linde. (Foto: BFH)

Stillgelegt: Letztes Gleisfragment vor dem Bahnhof Linde. (Foto: BFH)

Sie war eine der letzten und gleichzeitig eine der ersten: Die Sülztalbahn schloss als letzte Bahnstrecke eine Lücke im Bergischen Land und war eine der ersten, die in den 1960er Jahren stillgelegt wurde. Doch in den Herzen und Köpfen vieler Menschen fährt die Sülztalbahn weiter unter Volldampf. Bernd Franco Hoffmann von der MODELLBAHNWOCHE schreibt jetzt ein Buch darüber. Weiterlesen

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Der Pott kocht erneut – Fahrt mit der Dampflok-Tradition durch das Ruhrgebiet

Mit der Dampflok 41360 geht es durchs Revier (Foto: Dampflok-Tradition)

Mit der Dampflok 41360 geht es durchs Revier (Foto: Dampflok-Tradition)

Der Verein Dampflok-Tradition Oberhausen düst mit der Dampflok 41360 am Samstag 10. September wieder mitten durch das Ruhrgebiet. Mit sachkundigem Kommentar zur Industrie- und Eisenbahngeschichte sowie zur heutigen Situation führen die Mitglieder der Dampfloktradition die Besucher durchs Revier. Der Fahrgast kann sich in den historischen Waggons von den kompetenten Reiseleitern die Bedeutung der einstigen Transportwege der Ruhrindustrie erläutern und einen Blick auf die mächtigen Industrieanlagen der Region werfen. Weiterlesen

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Das Wunder an der Wupper – Die Wuppertalbahn lebt

Es dampft nicht mehr in Dahlhausen, aber die Wuppertalbahn lebt. (Foto: BFH)

Es dampft nicht mehr in Dahlhausen, aber die Wuppertalbahn lebt. (Foto: BFH)

Blitzsaubere Schienen, intakte Schwellen, sauberes Gleisbett: Wer mit dem Auto entlang der Wuppertalbahn zwischen Beyenburg und Rauental kurvt, könnte glauben, gleich von einem Zug überholt zu werden. Doch auf dieser Strecke wird das sicher so schnell nicht passieren. Denn mit dem Ende des Güterverkehrs zwischen Beyenburg und Langerfeld endete Ende der 1990er-Jahre die Ära der rund 50 Kilometer langen Wuppertalbahn zwischen Rauental und Brügge. Weiterlesen

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Vor 50 Jahren – Wird die Bahnlinie Gummersbach-Wipperfürth-Lennep stillgelegt?

Eine "Schildbürgerstreich der Buba" vermutet die Bergische Landeszeitung. (Repro: BFH)

Eine "Schildbürgerstreich der Buba" vermutet die Bergische Landeszeitung. (Repro: BFH)

Schon Anfang der 1960er-Jahre kündigte sich für zwei Nebenbahnen im Oberbergischen Land drohendes Unheil an. Unter der Überschrift „Ein Schildbürgerstreich der Buba“ berichtete die Bergische Landeszeitung am 23. Juli 1961 über eine geplante Stilllegung der Bahnlinie Gummersbach – Wipperfürth – Lennep.
Mit Besorgnis verfolge man im Oberbergischen Kreis die Pläne der Bundesbahn, weitere Strecken stillzulegen, schreibt die BLZ. Den Mitgliedern des Kreistages sei gerüchteweise bekannt, dass beabsichtigt sein soll, die Bundesbahnstrecken Wiehltallinie zwischen Osberghausen und Waldbröl und die Strecke Gummersbach-Marienheide-Lennep stillzulegen.  Weiterlesen

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Stillgelegter Stolz – Das Bahnausbesserungswerk Opladen

Endstation: Hier werden nie mehr Loks ausgebessert. (Foto: BFH)

Endstation: Hier werden nie mehr Loks ausgebessert. (Foto: BFH)

Es ist ein brütend heißer Sonntag im April 2011. Auf dem verlassenen Gelände ist es totenstill. Früher herrschte hier Leben und Betriebsamkeit. Jetzt wirkt alles wie ausgestorben. Nur zwei Campingwagen lagern versteckt zwischen der wild wuchernden Fauna. Ebenso versteckt wie die letzten Schienenreste, die noch die Vergangenheit ahnen lassen.

Das ehemalige Bahnausbesserungswerk Opladen symbolisiert ein stolzes Stück deutscher Bahngeschichte. Gleichzeitig steht das Werk stellvertretend für die immer größere Stilllegungswut der Deutschen Bahn AG. Einst war das Werk in den Jahren von 1903 bis 2003 der wichtigste Brötchengeber im Leverkusener Stadtteil Opladen.
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us Bahntrassen werden Radwege – Radeln vom Ruhrgebiet durchs Bergische ins Sauerland

Das geplante Radwegnetz (Grafik: Bergische Entwicklungsagentur)

Das geplante Radwegnetz (Grafik: Bergische Entwicklungsagentur)

Wo einst legendäre Strecken wie die Wippertalbahn, die Balkantrasse und die Aggertalbahn zwischen Dieringhausen und Olpe die Menschen miteinander verbanden, da werden künftig Stahlrösser ohne Pferdestärken unterwegs sein.
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